Volle Lippen wünscht sich fast jede Frau. Viele Kosmetikhersteller bieten daher eine große Auswahl an verschiedensten Lip Gloss und Lippenstiften an. Doch was ist besser? Diese Frage spaltet die Beautywelt. Hier ein paar Fakten zu beiden Produkten:
Die Geschichte des Lippenstiftes:
Der älteste Fund, der auf das Färben von Lippen hindeutet, stammt aus dem Jahr 3500 vor Christus. 1883 präsentierte auf der Weltausstellung in Amsterdam ein Parfümhersteller aus Paris einen in Seidenpapier gewickelten Stift aus gefärbtem Rizinusöl, Hirschtalg und Bienenwachs. Zunächst hatte er jedoch einen schweren Stand, da er nicht nur als sündhaft galt, sondern zudem auch sehr teuer war. Die französische Schauspielerin Sarah Bernhardt, eine Diva des späten 19. Jahrhunderts, machte den Lippenstift populär, als sie mit kirschrotem Mund auf der Bühne stand. Guerlain hat den Lippenstift 1910 erstmals in eine Metallhülse gesteckt. In den Goldenen Zwanzigern begann der Siegeszug des Lippenstifts endgültig. Designer hüllten ihn ab 1948 in eine praktische Metallhülse mit Schiebemechanismus, damit sich die Damen nur die Lippen und nicht auch die Finger oder das Handtäschchen färbten.
Über den Lippenstift alleine ließen sich noch Bücher schreiben, deshalb gibt es hier nur eine Zusammenfassung. Wer mehr wissen will liest hier nach.
Vorteile und Nachteile des Lippenstifts:
+ Tolle Farbe mit guter Deckkraft
- für Anfänger sehr schwer optimal aufzutragen
Auftragen von Lippenstift:
Als Grundierung die Kontur mit einem hautfarbenen Korrekturstift nachzeichnen und einklopfen. So läuft später keine Farbe in kleine Lippenfältchen.
Den Lippenstift mit einem Pinsel auftragen – in der Mitte beginnen und zu den Rändern hin ausmalen. Die Kontur am Mundwinkel nicht vergessen. Überschüssige Farbe mit einem Zellstofftuch abtupfen, so wird der Look haltbarer.
Rollt man mit einem Wattestäbchen über die Lippenkonturen, sieht es natürlicher aus.
Hier gibts auch eine Videoanleitung zum richtigen auftragen von Lippenstift.

Beispiele für verschiedene Lippenstifte:
> Yves Saint Laurent : der Klassiker
> Kanebo : feuchtigkeitsspendender Lippenstift
Der Lipgloss

Vorteile und Nachteile des Lipglosses:
+ zaubert mehr Volumen
+glänzt schön
-klebt relativ
-wer lange Haare hat und wild tanzt, kennt ein weiteres haariges Problem von Lipgloss
Auftragen des Lipglosses:
Zuerst solltest Du etwas Lippenpflege auf Deine Lippen geben, allerdings sollte es sich dabei um eine Creme handeln, denn die Pflegestifte sind in der Regel zu fetthaltig. Bevor Du weitermachst, muss die Lippenpflege gut eingezogen sein!
Da Lippen bei niemandem genau symetrisch sind, und um ein Verlaufen des Lipgloss in die feinen Fältchen um den Mund zu vermeiden, solltest Du die Lippenkonturen mit einem Konturenstift nachzeichen, der in der Nuance etwa Deiner Lippenfarbe entspricht.
Der Lipliner wird dann mit dem Finger vorsichtig etwas zur Lippenmitte hin verwischt, denn es soll ja keine Linie sichtbar sein, wenn Du keinen Lippenstift aufträgst.
Der Lipgloss hat in der Regel gleich einen Applikator, so dass Du ihn direkt, wie einen Lippenstift, auftragen kannst. Wesentlich präziser wird es jedoch, wenn Du dazu einen Lippenpinsel verwendest.
Du beginnst am besten zuerst auf der Unterlippe in der Mitte, und arbeitest Dich zu den Mundwinkeln vor, das gleiche machst Du auf der Oberlippe.
Beispiele für Lipgloss:
> BeYu Lipgloss Balm
> Bobbi Brown Lipgloss mit Pinsel
Was ist euch lieber? Der klassische Lippenstift oder das Lipgloss?